Deutsche zurückhaltend beim Medikamentenkauf über das Internet
Die Marktforscher von TNS Emnid behaupten in einer Studie, dass höchstens ein Viertel der Deutschen im Internet Medikamente einkaufen würde.
Das Internet spielt beim Medikamentenkauf kaum eine Rolle. Drei von vier Deutschen würden weder rezeptpflichtige noch frei verkäufliche Medikamente online bestellen. Das geht aus der repräsentativen Studie "Selbstmedikation 2003" des Meinungsforschungsinstitutes TNS Emnid in Bielefeld hervor, die der Gong Verlag in Ismaning bei München in Auftrag gegeben hatte.
Bei den Befragten über 50 Jahren war die ablehnende Haltung gegenüber der Online-Bestellung mit mehr als 80 Prozent am stärksten ausgeprägt. Gäbe es allerdings eine Möglichkeit zur Internet-Bestellung bei der eigenen Stammapotheke, würde laut der Studie etwa ein Drittel der Befragten diesen Service nutzen. (dpa) / (ola)