UMTS-Zank zwischen Hutchison und KPN
Hutchison macht KPN fĂĽr technische Pannen bei UMTS in GroĂźbritannien verantwortlich.
Mit dem neuen Mobilfunk-Standard klappt es nicht, jetzt steht die Ehe von Hutchison Whampoa mit der niederländischen KPN auf dem Prüfstand. Bislang ist deren Jointventure für die dritte Generation des Mobilfunks, Hutchsion 3G Holding, in Italien und Großbritannien aktiv. Nun berichtet die Financial Times Deutschland, dass Hauptgesellschafter Hutchison die kleinere KPN auf Zahlung von 150 Millionen Pfund Anschlussfinanzierung für die gemeinsamen Aktivitäten verklagt hat.
Bereits seit Wochen berichten Branchenkenner, dass der Erfolg der seit März auf dem italienischen Markt eingeführten -- und in den ersten Tagen überraschend erfolgreiche -- UMTS-Dienste sehr zu wünschen übrig lasse. Noch schlechter liefe es aber in Großbritannien, wo nach Insideraussagen, welche die FTD zitiert, bisher nicht mehr als 200 Kunden pro Tag gewonnen werden konnten. Der schleppende Absatz auf der Insel liege vor allem an technischen Problemen, für die KPN verantwortlich sei. Deshalb will Hutchison die Zahlung der Summe gerichtlich erzwingen. (tol)