IBM will bei Chipentwicklung Zeit und Kosten sparen helfen
Die Sparte Microelectronics von IBM will heute ein neues Produktionskonzept fĂĽr System-on-a-chip vorstellen.
Die Sparte Microelectronics von IBM will auf dem Embedded Processor Forum in San Jose mit dem Customized Control Processor (CCP) ein neues Produktionskonzept fĂĽr System-on-a-chip (SoC) vorstellen. Dadurch sollen vor allem NetzwerkausrĂĽster und Hersteller von Unterhaltungselektronik Kosten sparen und schneller an die gewĂĽnschten Chips kommen. Von dem Konzept sollen auch Firmen profitieren, die sich bislang keine eigene Chipentwicklung leisten konnten.
IBM will herausgefunden haben, dass etwa 70 bis 80 Prozent der Designwünsche der Kunden identisch sind. Diese haben sie aber bislang selbst umgesetzt -- eine Arbeit, die ihnen IBM nun zum größten Teil abnehmen will. Das CCP-Konzept soll auf dem Kern eines PowerPC 405 beruhen. Die Entwicklungszeit für einen CCP-Chip soll sechs bis zwölf Monate betragen, während eine Chipentwicklung nach dem bei IBM bislang üblichen ASIC-Design 18 bis 24 Monate beansprucht. (anw)