EchoStar klagt gegen Murdoch-Übernahme von DirecTV

Der US-Satellitenbetreiber warnt vor marktbeherrschender Stellung der australischen News Corp.

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Von
  • Torge Löding

US-Satellitenbetreiber EchoStar Communications sträubt sich gegen die geplante Übernahme des Satellitenunternehmens DirecTV durch den Medien-Mogul Rupert Murdoch und hat deshalb eine Eingabe bei den US-Kartellbehörden gemacht.

EchoStar argumentiert mit der großen Marktmacht, die Murdochs Medienimperium News Corporation durch die Übernahme des mit zwölf Millionen Abonnenten derzeit größten Anbieters von Satellitenfernsehen weltweit erlangen würde. Problematisch sei zudem, dass der Heimatmarkt von News Corp. Australien sei.

Murdoch erklärte zuvor, dass sein Investment in DirecTV den Markt beleben und den Zuschauern in der Konsequenz bessere Programme bieten werde. Im Jahr 2001 hatte EchoStar selbst versucht, DirecTV zu übernehmen, war letzlich aber am Einspruch der Kartellwächter gescheitert. (tol)