Telefonica will in Spanien angeblich 4500 Beschäftigte entlassen
In den kommenden Jahren könnten noch weitere Entlassungen hinzukommen, berichten spanische Medien.
Der Telekommunikations-Konzern Telefonica will in Spanien nach Presseberichten in diesem Jahr mehr als zehn Prozent seiner Beschäftigten entlassen. Das größte Unternehmen des Landes werde bis zum Jahresende 4500 Arbeitsplätze abbauen, berichtet heute die Presse in Madrid. Bis zum Jahr 2006 könnten 9000 der derzeit knapp 41.000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Der Konzern habe die Gewerkschaften über die geplanten Entlassungen unterrichtet.
Telefonica hatte in der zweiten Hälfte der 90er Jahre seine Belegschaft in Spanien von 70.000 auf 41.000 Mitarbeiter reduziert. In den vergangenen drei Jahren hatte der Konzern keine Arbeitsplätze mehr abgebaut. Die jetzt geplanten Entlassungen wurden mit sinkenden Einnahmen und mit dem Zwang zu Einsparungen auf Grund wachsender Konkurrenz begründet. Von Stellenstreichungen war in Medien bereits im April die Rede. (dpa) / (anw)