Biegen statt klicken

Der japanische Elektronikkonzern Sony entwickelt flexible Handhelds, bei denen die BenutzerfĂĽhrung durch plastische Verformung realisiert wird.

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Von
  • Wolfgang Stieler

Der japanische Elektronikkonzern Sony entwickelt flexible Handhelds, bei denen die BenutzerfĂĽhrung durch plastische Verformung realisiert wird. Das Wissenschaftsmagazin New Scientist berichtet in seiner aktuellen Ausgabe von einem -- Gummi genannten -- Prototypen, der am Sony Interaction Lab in Tokyo entwickelt wurde.

Das von Ivan Poupyrev, Carsten Schwesig und Eijiro Mori entworfene Gerät, dessen Bedienung in einem Video zu bewundern ist, besteht aus einem LC-Display und zwei seitlich angebrachten Touchpads. Umschlossen wird das Gerät von einem flexiblen Plastikblock, in den Piezo-Sensoren integriert sind. Der Benutzer kann so beispielsweise einen Cursor oder einen Mauszeiger mit den Touchpads dirigieren und durch Biegen des Gerätes in den ausgewählten Bezirk einer Karte hinein- und wieder herauszoomen. Später sollen die Geräte aus flexiblen organischen Diplays bestehen und nur noch so dünn und klein werden wie Scheckkarten. (wst)