Ericsson will IT an IBM auslagern

Die beiden Unternehmen haben einen Vorvertrag unterschrieben; 1000 Mitarbeiter wĂĽrden wohl zu IBM wechseln.

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Von
  • Torge Löding

Der schwedische Handyhersteller und Spezialist für mobile Netzwerke Ericsson hat nach eigenen Angaben mit IBM einen Vorvertrag zum weltweiten IT-Outsourcing geschlossen. Im dritten Quartal 2003 soll endgültig entschieden werden, ob Ericsson die gesamte Weiterentwicklung, Einrichtung und Wartung von IT-Anwendungen tatsächlich an Big Blue übergibt. Das hätte dann auch einen immensen Jobtransfer zur Folge: Branchenbeobachter sprechen von etwa 1000 Mitarbeitern, die im Zuge der Vereinbarung von Ericsson zu IBM wechseln würden. Finanzielle Details des geplanten Deals wollte keines der zwei beteiligten Unternehmen nennen.

Das IT-Outsourcing ist für Ericsson Bestandteil seiner Neuausrichtung der Unternehmensbereiche, mit welcher der Konzern im laufenden Jahr wieder in die Gewinnzone kommen möchte. Einen ersten Schritt sind die Schweden bereits am 4. Juni gegangen, als sie einen Outsourcing-Vertrag über die IT-Infrastruktur mit HP unterschrieben. Für IBM ist Outsourcing ein Bereich mit wachsender Bedeutung, Experten sind sich über die Sinnhaftigkeit dessen allerdings nicht einig. In einer Studie geht die Gartner Group von sechs verschwendeten Milliarden Euro durch IT-Outsourcing aus. (tol)