Großbritanniens Mobilfunker müssen Preise senken

Entgegen der Argumentation von drei Mobilfunkunternehmen hat ein britisches Gericht entschieden, dass die Regulierungsbehörde OFTEL Preissenkungen verlangen darf.

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Die Aufforderung der britischen Regulierungsbehörde OFTEL an die in Großbritannien tätigen Mobilfunkunternehmen, ihre Gebühren für Gespräche in andere Netze zu senken, ist rechtens. Dies entschied nun laut Medienberichten ein britisches Gericht. Es bestätigt eine Anordnung von OFTEL vom Januar, nach der die Mobilfunker ab Juli ihre Preise drei Jahre lang jährlich um 15 Prozent senken müssen.

Gegen die Anordnung hatten Vodafone, Orange und T-Mobile geklagt. Sie hatten eingewendet, OFTEL habe jenseits ihrer Kompetenzen entschieden. Dies fand Richter Alan Moses nun nicht: Die Begründung für die Anordnung sei durchdacht und nicht irrational gewesen. Gegen das Urteil können die Mobilfunker Berufung einlegen. (anw)