Studie: Online-Shopping keine "Killerapplikation" fĂĽrs Internet
Einer Studie zufolge, die mit Hilfe regelmäßiger Umfragen die Einstellung deutscher Verbraucher zum Online-Handel erfasst, üben sich Online-Shopper offenbar in Zurückhaltung.
Deutsche Online-Einkäufer üben sich offenbar in Zurückhaltung. Das geht aus einer jetzt veröffentlichten repräsentativen Studie hervor, die einem gemeinsamen Projekt des Instituts für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung der Universität Karlsruhe mit der in Hamburg ansässigen Unternehmensberatung Mummert Consulting entstammt. Sie wertet die bislang sechste Befragungswelle zum Thema "Internet-Zahlungssysteme aus Sicht der Verbraucher" (IZV 6) aus.
Nur 45 Prozent der gut 10.600 befragten Verbraucher, die bereits im Internet eingekauft haben, gaben an, das Internet tatsächlich überwiegend zum Shoppen zu nutzen. Ein Jahr zuvor waren es Mummert zufolge noch 60 Prozent.
Am höchsten im Kurs bei den Online-Shoppern stehen Bücher: Fast 80 Prozent gaben an, bereits Lesestoff im Internet bestellt zu haben. Mit 56 Prozent deutlich abgeschlagen auf Platz zwei rangieren Tonträger vor Software (51 Prozent) und Hardware (50 Prozent). Die Befragung, auf welche die Studie sich stützt, wurde im Zeitraum von Dezember 2002 bis Februar 2003 vorgenommen. (dpa) / (psz)