Microsoft rechnet nicht mit schneller Erholung der Wirtschaft
Jean-Philippe Courtois, Präsident von Microsoft International, sieht zwar die Talsohle der Wirtschaftskrise erreicht, optimistisch zeigt er sich aber vor allem nur bei aufstrebenden Märkten.
Die Verantwortlichen des Softwarekonzerns Microsoft sehen zwar die Talsohle der Wirtschaftskrise erreicht, eine nachhaltige Erholung werde aber noch einige Zeit dauern. Jean-Philippe Courtois, Präsident von Microsoft International, sagte laut einem Bericht des Wall Street Journal, dabei sehe er die Entwicklung für aufstrebende Märkte optimistischer als in den Industrieländern. Courtois liegt mit seiner Einschätzung auf einer Linie mit seinem Chef Steve Ballmer. Dieser hatte am Montag auf einer Konferenz der Confederation of British Industry gesagt, die Wirtschaft werde sich nicht so schnell erholen.
Courtois geht laut dem Bericht davon aus, dass sich das am 22. Oktober startende neue Microsoft-Betriebssystem Windows 7 weiter verbreiten werde als Windows Vista. Das aktuelle Betriebssystem habe lediglich 19 Prozent des Marktes erreicht. Zwar hätten die IT-Verantwortlichen in den Unternehmen Budgetkürzungen von 10 bis 15 Prozent hinnehmen müssen, aber in den kommenden zwölf Monaten stünden mehr Projekte an als im vergangenen Jahr. Windows 7 werde sich dabei als wichtiger Antriebsmotor erweisen.
(anw)