LCD mit 40 Zoll als Seriengerät
Samsung will auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) ein Flachdisplay mit einem Meter Bilddiagonalen zeigen.
Samsung will auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin den SyncMaster 403T präsentieren, ein Flachdisplay mit einem Meter Bilddiagonale. Der Hersteller nennt für den Riesenschirm eine Leuchtdichte von 500 Candela pro Quadratmeter, einen Kontrast von 600:1 und eine Bildaufbauzeit von 23 Millisekunden. Im Innern werkelt ein MVA-Panel, das für große Blickwinkel bis 170 Grad sorgen soll und eine physische Auflösung 1280 × 768 Pixel (WXGA) besitzt.
Als Eingänge stehen ein analoger Sub-D und ein digitaler DVI-D und ein S-Video-Port bereit. Dabei versteht sich der Monitor auf NTSC, PAL und SECAM und unterstützt neben 4:3 auch HDTV-Formate. Er kann zwei Signalquellen wahlweise nebeneinander darstellen (so genannter Side-by-Side-Betrieb) oder das zweite Signal in einem Fenster in die Hauptanwendung einblenden (Picture-in-Picture, PIP). Samsung bewirbt das 403T als Präsentationsdisplay für Konferenzräume, Eingangshallen oder auch Supermärkte. Der 40-Zöller, der ursprünglich für Mai angekündigt war, ist laut Samsung ab sofort erhältlich.
Der 40-Zoll-Monitor ist das erste hierzulande verfügbare Gerät aus Samsungs Monsterdisplay-Reihe. Im vergangenen Jahr lieferten sich die koreanischen Hersteller Samsung und LG-Philips eine Schlacht um das größte LCD-Panel. Nach dem aktuellen Stand hat Samsung die Nase mit einem 54-Zoll-Panel vorn, LG liegt mit 52 Zoll dicht auf. Allerdings handelte es sich bei solchen Ankündigungen stets um Prototypen, die von einer Serienproduktion weit entfernt sind. Mit dem 40-zölligen SyncMaster 403T beweist Samsung nun die Massentauglichkeit solcher Riesenschirme. Die "Massen" dürften sich beim 403T angesichts des empfohlenen Verkaufspreises von 9.000 Euro aber eher in Grenzen halten. (uk)