Verizon kündigt 3 Milliarden US-Dollar Sonderbelastungen an

Die Sonderbelastungen stammen unter anderem aus einer geänderten Bilanzierung von Einnahmen aus dem Telefonbuch-Geschäft.

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Der US-amerikanische Telefon-Konzern Verizon hat für das zweite Quartal 2003 Sonderbelastungen von rund 3 Milliarden US-Dollar (2,6 Milliarden Euro) angekündigt. Sie stammen aus einer geänderten Bilanzierung von Einnahmen aus dem Telefonbuch-Geschäft in Höhe von 1,6 Milliarden US-Dollar oder 59 Cent je Aktie, die rückwirkend zum ersten Januar dieses Jahres erfolgen soll. Dies teilt die Verizon Communications Inc. (New York) heute mit.

Hinzu kommen Sonderbelastungen von 0,9 Milliarden US-Dollar oder 33 Cent je Aktie im Zusammenhang mit dem Verkauf der Verizon-Beteiligung an der mexikanischen Telekom-Firma Grupo Iusacell. Außerdem gibt es Sonderbelastungen von 0,4 Milliarden bis 0,5 Milliarden US-Dollar oder 14 Cent bis 19 Cent je Aktie für ausscheidende Mitarbeiter, frühzeitige Schuldentilgungen und Abschreibungen von Vermögenswerten, die auf Betriebskonsolidierungen zurückzuführen sind. Die Verizon-Aktie notierte heute an der New Yorker Börse bislang mit 38,90 US-Dollar 1,4 Prozent niedriger als am Vortag. Die Ergebnisse des zweiten Quartals gibt Verizon am 29. Juli bekannt. (anw)