dmmv beschließt Verbandsreform und neue Beitragsordnung

Fachgruppen sollen beim Deutschen Multimedia Verband zukünftig branchenspezifische Standards und Praxishilfen erarbeiten.

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Von
  • Oliver Lau

Der Deutsche Multimedia Verband (dmmv), mit 1000 Mitgliedern Europas nach eigenen Angaben stärkste Interessen- und Berufsvertretung der digitalen Wirtschaft, hat auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eine umfassende Verbandsreform beschlossen. Außerdem haben die Teilnehmer einer neuen Beitragsordnung zugestimmt, die gerechtere Beiträge für die Mitgliedsunternehmen nach sich ziehen und den Einstieg kleinerer Unternehmen erleichtern soll.

"Die breite Zustimmung der Mitgliederversammlung unterstreicht, dass die vorgeschlagenen Strukturveränderungen absolut unumgänglich waren. Die Integration der verschiedenen Fachgruppen bietet den Unternehmen nicht nur ein hohes Identifikationspotenzial. Das klare Bekenntnis der Mitglieder zum dmmv als Unternehmensverband erhöht letztlich auch die politische Schlagkraft", kommentierte dmmv-Präsident Arndt Groth den Ausgang der Versammlung.

Die Fachgruppen sollen zukünftig branchenspezifische Standards und Praxishilfen erarbeiten. Die jeweiligen Fachgruppenvorsitzenden sind künftig im Gesamtvorstand vertreten. In den kommenden Wochen sollen sich die Fachgruppen konstituieren. Zur Debatte stehen zurzeit Gruppen für die Segmente Software, Interaktive Angebote, Agenturen/Dienstleistungen und E-Marketing sowie Aus- und Weiterbildung. (ola)