Videoüberwachung zum Schutz des Militärs
Die Forschungsabteilung des US-Militärs fördert die Entwicklung eines stadtübergreifenden Videoüberwachungssystems für Autos.
Die Forschungsabteilung des US-Militärs fördert die Entwicklung eines stadtübergreifenden Videoüberwachungssystems für Autos. Das berichtet die Washington Post. US-Datenschützer befürchten, dass das System Combat Zones That See auch zur Überwachung im Inland eingesetzt werden könnte. Nach Angaben der DARPA ist das System allerdings für rein militärische Zwecke gedacht.
Die Projektteilnehmer sollen in den nächsten drei Jahren kommerziell verfügbare Videoüberwachungshardware so vernetzen, dass einzelne Autos über das Gebiet einer ganzen Stadt hin überwacht werden können. Die zu entwickelnde Software soll dann aus den Bewegungsdaten verdächtiger Fahrzeuge beispielsweise die Wahrscheinlichkeit einer terroristischen Attacke extrahieren oder auch den Weg eines PKWs zurückverfolgen, der zum Zeitpunkt eines Anschlages am Tatort war. (wst)
- Siehe auch Telpolis: Die überwachte Stadt