Studie: Handymarkt fast gesättigt
Der europäische Handymarkt neigt sich bis 2008 der Sättigungsgrenze zu.
Der europäische Markt für Mobiltelefone wird im Jahr 2008 beinahe gesättigt sein, weil dann rund 80 Prozent aller Europäer Handys benutzten, behaupten die Marktforscher von Forrester Research in einer Studie. Noch mehr Kunden könnten dann bestenfalls noch unter den Jugendlichen unter 16 Jahren gefunden werden. Zurzeit nutzten rund 70 Prozent der Europäer Mobiltelefone. Die Franzosen, Spanier, Iren, Belgier und Schweizern lägen noch unter dem Durchschnitt, würden aber in den kommenden fünf Jahren deutlich aufholen.
GSM war bislang noch die vorherrschende, alleinige Übertragungstechnik; nun befindet sich der paketorientierte Datendienst GPRS in GSM-Netzen auf dem Vormarsch. Bis Ende 2004, so die Analysten bei Forrester, werden die Geräte, die GPRS beherrschen, die Quote der reinen GSM-Handys auf unter 50 Prozent gedrückt haben. Ausschließlich GSM-fähige Mobiltelefone seien ab 2008 nicht mehr relevant, weil die Nutzer dazu neigten, ihre Handys durchschnittlich im Zweijahresturnus gegen neue Modelle auszutauschen.
Zum Ende des Jahrzehnts wird UMTS nach Ansicht der Forrester-Analysten eher von theoretischem als praktischem Interesse sein -- 2008 werde der Anteil an UMTS-fähigen vielleicht 20 Prozent betragen. (ola)