Kooperation in "Visual Computing and Communication"
Eine transatlantische Allianz des SaarbrĂĽcker Max Planck Instituts fĂĽr Informatik und der Stanford University soll der Abwanderung deutscher Wissenschaftler vorbeugen.
Ein virtuelles "Max Planck Center for Visual Computing and Communication" hat Anfang Juli 2003 seine Arbeit aufgenommen. Im Rahmen der Kooperation des Saarbrücker Max Planck Instituts für Informatik und der Stanford University sollen in einem Wettbewerb ausgesuchte Postdocs unter der Betreuung je eines Mentors aus Deutschland und den USA mit einer kleinen Arbeitsgruppe drei bis maximal fünf Jahre lang forschen können. Nach einem auf zweieinhalb Jahre beschränkten Aufenthalt in Stanford, wo sie den Status eines Assistent-Professors innehaben, sollen die Wissenschaftler wieder zurückkehren und ihre Arbeit in Saarbrücken fortsetzen. Damit soll der Abwanderung besonders qualifizierter Kräfte vorgebeugt werden.
Das Forschungsprogramm konzentriert sich auf Themen wie die Akquisition hochqualitativer 3D-Objekte (Geometrie, Oberflächenbeschaffenheit, Reflexionsverhalten) und deren realistische Darstellung, die Kompression und Kodierung sehr großer Dreiecksnetze (Parametrisierung von Netzen, Netzreduktion, Kompression und Kodierung progressiver Netze, Internet-Streaming), wahrnehmungsgesteuerte globale Beleuchtungsberechnungen (Einbeziehung einer wahrnehmungsabhängigen Animation-Quality-Metrik, Ausnutzung temporaler Kohärenz mittels Image-Warping, Verwendung geeigneter Filter), Internet-Streaming drei-dimensionaler virtueller Welten (Speicherung und Übertragung von Lichtfeldern, Kompression und Kodierung von Lichtfeldern, Internet-Streaming) sowie verteilte Streaming-Media-Systeme (Media Streaming über drahtlose Verbindungen, Verringerung der Latenz-Zeiten, Schutz vor Paketverlusten). (fm/ct) / (se)