T-Online rechnet für 2004 mit Gewinnen im Ausland

Die spanische Tochter Yacom soll bereits im vierten Quartal dieses Jahres einen ersten Gewinn verbuchen.

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Die Auslandsbeteiligungen von T-Online sollen im kommenden Jahr in die Gewinnzone rutschen. Die spanische Tochter Yacom soll bereits im vierten Quartal 2003 einen ersten Gewinn verbuchen, sagte ein Unternehmenssprecher laut Financial Times Deutschland (FTD). Dort werden die Auslandsbeteiligungen als "Sorgenkinder von T-Online-Chef Thomas Holtrop" beschrieben. Die Anzahl der Nutzer wächst laut dem Bericht langsam; im vergangenen Quartal habe das Unternehmen in Europa vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen einen Verlust von 10 Millionen Euro verbucht.

T-Online hat Tochterunternehmen unter anderem in Österreich, Frankreich und Spanien. Zum Ende des ersten Quartals 2003 zählte die Internet-Tocher der Telekom 2,31 Millionen Kunden für europäische Internetzugänge. Gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres steigerte sich das Unternehmen um 270.000 Kunden. In Deutschland stieg die Kundenzahl im gleichen Zeitraum um 950.000 auf 10,16 Millionen. Im ersten Quartal 2003 konnte T-Online den gesamten Auslandsumsatz um 59 Prozent auf 40 Millionen Euro steigern. Allerdings könne T-Online beispielsweise in Spanien und Frankreich nur durch Zukäufe wachsen, zitiert die FTD einen Analysten. (anw)