Ericsson sieht keinen Aufschwung
Aufsichtsratchef Michael Treschow blickt mit gemischten GefĂĽhlen in die Zukunft des schwedischen MobilfunkausrĂĽsters.
Der verlustreiche schwedische Telecomausrüster Ericsson wird am 18. Juli die Zahlen für das zweite Quartal vorlegen. Unter Berufung auf Analystenmeinungen berichtet die Financial Times, dass der Konzern erneut ein Vorsteuerminus verzeichnen wird, weil er "damit kämpft, die Kosten schneller zu senken als die Umsätze einbrechen".
Aufsichtsratchef Michael Treschow sieht nur wenig Hoffnung, dass sich das Geschäft mit Mobilfunkkomponenten bessern wird. Bereits im April verlautete aus dem Konzern, dass der Absatz von Mobiltelefonen stark einbrechen werde. Kein Wunder, wenn der Handymarkt so gut wie gesättigt ist. Die Schweden halten daran fest, 13.000 der zurzeit noch 61.000 Mitarbeiter bis Ende 2004 zu entlassen -- aber auch, dass die Restrukturierung nach Plan verläuft und das Unternehmen wie prognostiziert noch dieses Jahr schwarze Zahlen schreiben wird. (ola)