Sicherheitsbedenken gegen Verkauf von Global Crossing

Ein hochrangiger Berater des US-Verteidigungsministeriums hat sich gegen den Verkauf des insolventen Telecom-Konzerns Global Crossing an die Singapore Technologies Telemedia ausgesprochen.

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Von
  • Wolfgang Stieler

Ein hochrangiger Berater des US-Verteidigungsministeriums hat sich gegen den Verkauf des insolventen Telecom-Konzerns Global Crossing an die Singapore Technologies Telemedia ausgesprochen. Das meldet das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise. Laut dem Bericht sei es jedoch immer noch unklar, wie der stellvertretende US-Verteidigungsminister Paul Wolfowitz im Committee on Foreign Investment in the United States stimmen wird.

ST Telemedia hatte ursprünglich zusammen mit Hutchison Whampoa im August 2002 für Global Crossing ein Gebot abgegeben. Hutchison Whampoa zog sich aber vor einem Monat aus dem Bietergerangel zurück. Das Unternehmen aus Honkong hatte damit auf eine angekündigte Untersuchung des US-Ausschusses für Auslandsinvestitionen reagiert. Die Kommission will US-Präsident Bush einen Vorschlag machen, welcher Kaufinteressent ein tragbarer Kandidat sei. Der Kauf von Global Crossing durch ein ausländisches Unternehmen gilt manchen US-Politikern als Sicherheitsrisiko. XO Communications werden nun gute Chancen nachgesagt, die Empfehlung der US-amerikanischen Regulierer und den Segen des Konkursgerichts zu bekommen. (wst)