Update von Signaturen hinkt Viren hinterher
In einer Note weist CERT/CC auf die Probleme von Virenscannern durch die hohe Verbreitungsgeschwindigkeit aktueller WĂĽrmer hin.
In seiner aktuellen Incident Note IN-2003-01 weist CERT/CC darauf hin, dass derzeitige WĂĽrmer mit ihrer hohen Ausbreitungsgeschwindigkeit einen Vorteil gegenĂĽber Antivirensoftware gewinnen. Bevor die Hersteller neue Signaturen zum Schutz bereitstellen wĂĽrden, seien die WĂĽrmer schon weit verbreitet.
Insbesondere W32/BugBear und W32/Sobig hätten gezeigt, dass mittlerweile nur noch Stunden benötigt werden, um weltweit Computer zu befallen. Die eingebauten Massen-Mailer-Funktionen sorgen für einen autonomen Versand der Würmer von infizierten Systemen. Im Gegensatz zu älteren Viren und Würmern, die Tage benötigt haben, um sich zu verbreiten, kommt damit Antivirensoftware immer mehr ins Hintertreffen.
Selbst Benutzer, die eben noch gegen Sobig geschützt waren, werden im nächsten Moment von der Variante Sobig.E inifiziert. Die heuristische Suche nach Viren kommt mit den neuen Techniken der Würmer ebenfalls nicht mehr mit. Die Würmer versuchen mittlerweile Antivirensoftware auf den Systemen zu stoppen. (dab)