Ceyoniq-Manager wegen geschönter Bilanzen verurteilt

Der Schaden der BetrĂĽgereien soll sich auf rund zehn Millionen Euro belaufen.

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  • dpa

Das Landgericht Bielefeld hat einen früheren Manager des Software-Unternehmens Ceyoniq AG am Donnerstag unter anderem wegen Bilanzfälschung zu sechs Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Mann die Bilanzen seines Unternehmens geschönt und anschließend Kredite in Millionenhöhe erschwindelt hatte. Der Schaden der Betrügereien soll sich auf rund zehn Millionen Euro belaufen.

Die Richter verurteilten den Mann wegen Betruges, Kreditbetruges, Urkundenfälschung und unrichtiger Erstellung von Bilanzen. Mit dem Urteil folgten sie dem Antrag des Staatsanwaltes. Die Verteidigung des Managers hatte dagegen lediglich für eine "milde Strafe" plädiert. Der Angeklagte habe das Urteil angenommen und auf Rechtsmittel verzichtet, teilte das Gericht mit. (dpa) / (jk)