Preise für Open-Source-Software

Eric S. Raymond kündigte auf der Opensource Convention in Portland die Verleihung von "Open Source Awards" an. Die Auszeichnung soll dieselbe Rolle spielen wie der Hugo für Science-Fiction.

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Von
  • Christian Kirsch

Eric S. Raymond kündigte auf der Open Source Convention in Portland die Verleihung von "Open Source Awards" an. Nach seinen Worten soll die Auszeichnung dieselbe Rolle spielen wie der Hugo für Science-Fiction. Für die Preise sind drei Kategorien vorgesehen: Bronze für Verdienste um Open-Source-Software wird viermal jährlich vergeben und ist mit 500 US-Dollar dotiert. Gold- oder "Grand Master"-Awards samt 10.000 US-Dollar bekommen Personen mit herausragenden Beiträgen zur Opensource- und Internet-Kultur, die sich nicht nur um technische Neuerungen verdient gemacht haben, sondern sich auch durch ihre Vorbildfunktion auszeichnen. Dieser Preis wird einmal pro Jahr vergeben. Mit 1500 US-Dollar verbundene "Special Awards" verleiht das Komitee gelegentlich für besondere Projekte, die nicht in eine der beiden anderen Kategorien fallen. Die ersten Bronzemedaillen soll es im dritten Quartal 2003 oder in den ersten drei Monaten des nächsten Jahres geben.

In der ersten Jury finden sich Jeremy Allison (Samba), Larry Augustin (VA Software), Jim Gettys und Keith Packard (X11), Marshall Kirk Mc Kusick (BSD), Guido van Rossum (Python) sowie Eric S. Raymond (The Cathedral and the Basar). Als Sponsoren wurden bislang Sun, Activestate sowie die Open Software Foundation gewonnen. Der O'Reilly-Verlag und CNET beteiligen sich mit Infrastruktur und arbeiten beratend mit. (ck)