Oracle verdoppelt Belegschaft in Indien
Der DatenbankmarktfĂĽhrer will die Belegschaft in seinen indischen Forschungszentren auf 6000 Mitarbeiter verdoppeln.
Datenbank-Primus Oracle hat angekĂĽndigt, die Belegschaft in seinen indischen Forschungszentren auf 6000 Mitarbeiter zu verdoppeln. Dies geht aus einem Bericht der Financial Times hervor.
Schon vor zwei Jahren setze Oracle-Chef Larry Ellison auf indische Software-Entwickler, als er ankündigte, bis Ende 2003 rund 50 Millionen US-Dollar in Indien zu investieren. Mit der Verlagerung der Aktivitäten ins Billiglohnland Indien steht Oracle nicht alleine da. Zum Beispiel hatte Softwaremulti Microsoft für viel Aufruhr in der US-Belegschaft gesorgt, als bekannt wurde, dass ein neu eröffnetes Call Center in Indien Arbeitsplätze in den USA kosten wird. Auch der verlustreiche IT-Dienstleister EDS plant Teile seines Verwaltungsapparates nach Indien zu verlegen, wie das Finanzblatt in seiner Ausgabe vom heutigen Freitag schreibt.
Ellison indes bezeichnet seine Entscheidung als logische Konsequenz der Globalisierung: "Globalisierung wird kontrovers diskutiert. Aber es ist nicht besonders bemerkenswert, dass Oracle sich gerade jetzt entscheidet, 3200 indischen Staatsbürgern stetig steigende Gehälter zu zahlen, und damit dazu beiträgt, den Lebensstandard zu heben und eine neue Mittelklassegesellschaft zu schaffen." (ola)