Infineon verstärkt Forschung

Der Chiphersteller investiert dafĂĽr 25 Millionen Euro in seine AuĂźenstelle Dresden West.

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  • dpa

Der Chiphersteller Infineon Technologies Dresden will die Forschung und Entwicklung verstärken. Dazu investiert das Unternehmen in seine Außenstelle Dresden West 25 Millionen Euro, teilt Infineon heute mit. 35 Mitarbeiter werden dort forschen. Vor allem im so genannten Backend-Bereich, in dem Wafer zu Chips zersägt werden, sollen neue Technologien entwickelt werden.

Infineon hatte im Januar 2003 das Gelände im Boxdorfer Industriegebiet aus der Insolvenzmasse von Silicon Vision übernommen. Dazu gehört ein 800 Quadratmeter großer Reinraum, der nach entsprechendem Umbau nun mit den notwendigen Anlagen und Maschinen bestückt wird. Ende Juli soll die Arbeit aufgenommen werden.

Infineon Technologies Dresden ist ein Fertigungs- und Entwicklungsstandort der Infineon Technologies AG. Dort werden Speicherchips und Logikbausteine auf Basis von 200- und 300-Millimeter Siliziumscheiben (Wafer) hergestellt. Am Standort Dresden waren ursprĂĽnglich 1450 Mitarbeiter geplant, inzwischen sind es mehr als 5000. (dpa) / (anw)