Sony ruft Notebooks zurĂĽck

Bei 18.000 Notebooks des Typs Vaio PCG-FR215S kann das Modem einen Stromschlag auslösen. Rund 2000 davon sollen in Europa verkauft worden sein.

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Der Elektronikriese Sony startet bei Notebooks des Typs Vaio PCG-FR215S eine Rückrufaktion, weil das eingebaute Modem sehr langsam arbeitet und unter gewissen Umständen Stromschläge erzeugt. Von den 18.000 betroffenen Geräten seien 13.000 in Japan, 3000 in den USA und 2000 in Europa verkauft worden.

Die Gefährdung für den Anwender halte sich laut Sony in Grenzen: Der Stromschlag entsteht nur dann, wenn der Anwender die Abdeckplatte des Modems an der Geräteunterseite anfasst, während ein Anruf auf der Modemleitung eingeht. In Europa sollen sich bisher rund ein Dutzend Anwender wegen des zu langsamen Modems beschwert haben, jedoch niemand wegen eines Stromschlags.

Besitzer eines FR215S können sich im Club Vaio oder telefonisch bei Sony melden. Anhand der Seriennummer könne festgestellt werden, ob das Notebook von dem Fehler betroffen ist. Sony werde dann das Modem-Modul kostenlos tauschen.

Die noch recht neue FR-Serie löst die beliebte FX-Serie ab, die eine der wenigen Serien von einem namhaften Notebook-Hersteller war, dessen Geräte mit AMD-Prozessoren bestückt waren. Bei den FR-Geräten variiert Sony wieder mehr: Im betroffenen FR215S steckt wie im FR215M ein Intel-Prozessor, während im FR215, FR215E und FR215H ein Mobile Athlon XP arbeitet. (jow)