OpenGroupware stellt sich gegen Microsoft Exchange
Das Projekt OpenGroupware.org positioniert sich mit der gleichnamigen, frei erhältlichen Software gegen das etablierte Microsoft Exchange.
Das Projekt OpenGroupware.org positioniert sich mit der gleichnamigen, frei erhältlichen Software gegen das etablierte Microsoft Exchange. Die Entwickler von OpenGroupware sehen das Projekt darüber hinaus als Ergänzung zum Open-Source-Büropaket OpenOffice, dessen Release Candidate der Version 1.1 die Schöpfer erst am vergangenen Wochenende zum Download freigegeben hatten. Die OpenGroupware-Leute haben sich zum Ziel gesetzt, einen Groupware-Server auf die Beine zu stellen, der über offene XML-Schnittstellen zugänglich und mit den gängigen Clients zu benutzen ist. Auch über eine benutzerfreundliche Web-Schnittstelle soll der Zugriff auf sämtliche Funktionen möglich sein.
Das OpenGroupware-Projekt sieht die eigene Software als Ersatz für Exchange von Microsoft. Die fertige Software soll unter Linux und Solaris laufen und die üblichen Features wie Dokumentenverwaltung und Kollaborationstools bereitstellen sowie die Clients Microsoft Outlook, Ximian Evolution, den Mozilla-Kalender, den Kalender iCal von Apple und den OpenOffice-Client Glow unterstützen. "Wenn man OpenGroupware zusammen mit OpenOffice einsetzt, bekommt man eine integrierte Kollaborationslösung, die ausschließlich aus freier Software besteht", preist Jens Enders, Chef der Firma Skyrix das Vorhaben an. Die Firma gab mit der Freigabe des hauseigenen Groupware-Servers vergangene Woche den Startschuss zu OpenGroupware.org; aus dem bislang kommerziellen Skyrix 4.1 Groupware Server stammt bislang der meiste für OpenGroupware verwendete Code. (ola)