Philips mit Umsatzminus und Gewinnplus

Das Ergebnis des dritten Quartals spiegelt laut Unternehmens-Chef Gerard Kleisterlee erste Erfolge der Ende 2008 eingeleiteten SparmaĂźnahmen wider.

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Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat im vergangenen dritten Quartal 5,62 Milliarden Euro umgesetzt und damit gut 700 Millionen weniger als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der Schwund um 11 Prozent ist nach Angaben des Wall Street Journal geringer als von Analysten erwartet. Laut Philips-Mitteilung (PDF-Datei) stieg der Nettogewinn um 118 Millionen auf 176 Millionen Euro. Hier waren die Analysten von 45 Millionen Euro Verlust ausgegangen.

Philips-Chef Gerard Kleisterlee sieht in dem Ergebnis des dritten Quartals ein erstes Abbild der Ende vorigen Jahres eingeleiteten SparmaĂźnahmen. Die Schwerpunkte der Investitionen sollen auch weiterhin in den Bereichen Gesundheitswesen, Verbraucherelektronik und Beleuchtung liegen.

Die Gesundheitssparte erwirtschaftete voriges Quartal 1,82 Milliarden Euro Umsatz, ein Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Umsätze in den Bereichen Verbraucherelektronik und Beleuchtung gingen zurück, und zwar um 20 Prozent auf 2,1 Milliarden beziehungsweise 11 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro.

Trotz der aus Philips' Sicht positiven Entwicklung bei Umsatz und Profitabilität im dritten Quartal gibt sich das Unternehmen aber vorsichtig. In der Mitteilung heißt es, bisher sei eine "strukturelle Erholung" in den meisten der Endmärkte, auf die das Unternehmen zielt, noch nicht erkennbar. (anw)