Philips kehrt in Gewinnzone zurück

Niedrigeren Umsatz führt Philips auf ungünstige Wechselkurse vor allem gegenüber dem US-Dollar zurück, dazu kämen auch schwächere Ausgaben der Verbraucher.

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Von
  • Jürgen Kuri

Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat im zweiten Quartal einen Reingewinn von 42 Millionen Euro gemacht. Im gleichen Zeitraum des Vorjahrs fiel noch ein Verlust von 1,37 Milliarden Euro an; auch im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs schrieb Philips 69 Millionen Euro Verlust. Der Umsatz allerdings fiel im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro. Den schwächeren Umsatz führt Philips auf ungünstige Wechselkurse vor allem gegenüber dem US-Dollar zurück, dazu kämen negative Effektive durch Rückzug aus bestimmten Investments und niedrigere Ausgaben der Verbraucher.

Das operative Ergebnis lag mit 26 Millionen Euro im Minus; im Vorjahr war hier noch ein Gewinn von 165 Millionen Euro angefallen. In diesem Jahr sind im operativen Ergebnis allerdings Belastungen von 84 Millionen Euro enthalten, während im Vorjahr Sondererträge in Höhe von 96 Millionen Euro anfielen.

Philips-Chef Gerard Kleisterlee schrieb die günstigere Entwicklung insbesondere dem verbesserten Resultat bei medizinischen Anlagen zu. Die Halbleiter-Abteilung mache zwar noch Verluste, soll aber im vierten Quartal in die Profitabilität zurückkehren, kündigte er an. Auch das Kostenreduzierungsprogramm bezeichnete er bislang als großen Erfolg; Philips sei auf bestem Wege, das Ziel von einer Milliarde Euro an Kostensenkungen zu erreichen. (jk)