Siemens sagt TU München 10 Millionen Euro Fördermittel zu
Der Konzern und die Hochschule weiten ihre bestehende Kooperation aus.
Der Siemens-Konzern weitet seine Kooperation mit der TU München aus. In einem Rahmenvertrag für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte sagte der Konzern der Technischen Universität für die kommenden Jahre insgesamt 10 Millionen Euro Fördermittel zu. Konkrete Gemeinschaftsvorhaben gebe es insbesondere in der Elektro- und Informationstechnik, der Informatik, im Maschinenwesen und in der Medizintechnik, teilt Siemens heute mit.
Von der Kooperation wollen beide Seiten profitieren. Die Kooperationen mit Hochschulen hätten schon immer bei der Weiterentwicklung von Produkten geholfen, sagte Siemens-Chef Heinrich von Pierer. Da es sich um anwendungsorientierte Themen handele, könnten die Doktoranden, Diplomanden und Studenten ihrerseits frühzeitig Erfahrungen in der Praxis sammeln und mit einem potenziellen Arbeitgeber erste Kontakte aufnehmen.
Im April 2002 war an der Hochschule gemeinsam mit Siemens das Center of Knowledge Interchange gegründet worden. Das CKI übernimmt eine Brückenfunktion und fördert die Vermittlung und Durchführung der gemeinsamen Forschungsprojekte. Aus den Mitteln zur Hochschulentwicklung können zum Beispiel Stipendien an Studierende aus dem Ausland vergeben werden. Dabei stehen Partnerschaften wie etwa mit der St. Petersburg University of Telecommunications, der Stanford University und dem Georgia Institute of Technology (Atlanta/USA) sowie den Universitäten in Singapur im Vordergrund. (anw)