"Unsere Kunden werden von Windows 7 profitieren"

Um im Wettbewerb der Unternehmen bestehen zu können, benötigen Mitarbeiter die richtigen Werkzeuge, die sie erfolgreich und produktiv arbeiten lassen.

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Von
  • Damir Tomicic

Axinom-Chef Damir Tomicic im Gespräch mit Steve Ballmer

(Bild: Damian Sicking)

Lieber Herr Sicking,

vielen Dank fĂĽr Ihren netten Kommentar.

Ich schließe mich Ihrer Einschätzung an: Windows 7 ist kein Wundermittel gegen die Wirtschaftskrise. Herr Ballmer betonte auch, dass Microsoft und die Microsoft-Produkte nicht losgelöst von der ökonomischen Realität existieren.

Kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland sorgen als größte Innovationskraft für Neuerungen auf dem Markt. Wir stehen aber auch in einem harten Wettbewerb untereinander. Um in einem solchen Wettbewerb bestehen zu können, müssen die Geschäftsführer, da schließe ich mich auch ein, dafür sorgen, dass wir unseren Mitarbeitern die Werkzeuge zur Verfügung stellen, um erfolgreich und eben produktiv zu arbeiten.

Entsprechend rechnen wir unsere Investitionen durch: was kostet uns die Einführung neuer Tools – in diesem Falle Windows 7 – und was bringen diese Werkzeuge in einer gesamtwirtschaftlichen Betrachtung? Kann ich kostengünstige Hardware nutzen, kann ich unterschiedliche Hardware nutzen, wie sieht es mit der Mobilität aus? Viele offene Fragen.

Trotz aller Freundschaft zu Microsoft muss sich eine Investition in Microsoft-Software auch fĂĽr Axinom rechnen.

Zudem würde ich meinem Unternehmen einen Bärendienst erweisen, mich öffentlich zu Windows 7 zu bekennen und es meinen Kunden zu empfehlen, wenn diese nicht davon profitierten. Wenn wir Anwendungen, Lösungen, Software verkaufen, aber der Kunde nichts davon hat, kann ich nicht auf eine langfristige Zusammenarbeit hoffen. Bisher darf ich mich dagegen über langjährige Kundenbeziehungen freuen. Dies nicht ohne Grund.

Meine Erfahrungen in unserem Hause und auch bei ersten Projekten unserer Kunden zeigen aber, dass ich mich guten Gewissens zufrieden über Windows 7 öffentlich äußern kann.

Aber, und da sind Sie und ich, ebenso wie Herr Ballmer, einer Meinung: Windows 7 ist kein Wundermittel gegen die Wirtschaftskrise! Allerdings: Wer hat das denn behauptet?

Mit freundlichen GrĂĽĂźen

Damir Tomicic (map)