Microsoft kĂĽmmert sich um die Heimatsicherheit der USA
Das Department of Homeland Security beauftragt die Redmonder mit der Softwareausstattung der Behörde.
Am morgigen Donnerstagabend präsentiert Microsoft seine Zahlen für das vergangene Quartal. Kurz davor kann das Unternehmen einen neuen großen Auftraggeber präsentieren: das US-amerikanische Ministerium für Heimatschutz. Rund 140.000 Arbeitsplätze und dazu die Server sollen mit Software aus Redmond ausgestattet werden. Die Vereinbarung betrifft die kommenden fünf Jahre mit der Option auf Verlängerung um ein Jahr. Dafür legt der Staat 90 Millionen US-Dollar auf den Tisch, bei Verlängerung 110 Millionen US-Dollar. Als Dienstleister für das Ministerium bekam Dell den Zuschlag, heißt es in US-amerikanischen Medien.
Das Department of Homeland Security war in Folge der Ereignisse des 11. September in die Wege geleitet und schnell gegründet worden. Die letzte Hürde nahm das entsprechende Gesetz bereits am 20. November 2001. Schnell war auch klar, dass Microsoft in der neuen Behörde kräftig mitmischen will. (anw)