Studie: Weltweiter Handy-Spiel-Markt boomt

In den kommenden fünf Jahren soll einer Studie von The Research Room der weltweite Markt für Handy-Spiele um den Faktor 70 wachsen.

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Von
  • Oliver Lau

Einer Studie der Marktforscher von The Research Room zufolge werden die weltweiten Umsätze mit Handy-Spielen von 561 Millionen US-Dollar im Jahr 2002 auf über 41 Milliarden US-Dollar im Jahr 2007 steigen. Der größte Anteil am Umsatz würde dabei aus Spielen erzielt, die sich per Java 2 Micro Edition (J2ME) oder Binary Runtime Environment for Wireless (BREW) installieren lassen. Mit Hilfe von BREW, einer Technik von Qualcomm, sollen Smartphone-Nutzer Programme direkt per Mobilfunk auf ihrem Handy installieren können, ohne den HotSync-Manager nutzen zu müssen. BREW steht damit in Konkurrenz zu J2ME.

Allerdings würden Konzepte wie die N-Gage-Konsole von Nokia in den kommenden Jahren aufholen, betont Tim Sheedy, Chef von The Research Room gegenüber US-Medien. Die hohen Umsätze sind für Sheedy kein Hexenwerk: "Die Mobilfunkbetreiber erkennen mehr und mehr das Potenzial dieses noch jungen Marktes." Die Provider werden der Studie zufolge etwas mehr an der Übertragung der Spieledaten verdienen als die Spieleanbieter durch den Verkauf der Spiele an sich. (ola)