IT-Dienstleister EDS baut bis zu 800 Arbeitsplätze ab
Das Unternehmen will damit auf die schwache Nachfrage und auf den "hart umkämpften" Markt reagieren.
Der IT-Dienstleister EDS in Rüsselsheim will 700 bis 799 seiner 5300 Arbeitsplätze in Deutschland abbauen. Das Unternehmen reagiere damit auf die schwache Nachfrage bei der IT-Beratung, erklärte Firmensprecher Jan Hülsmann. Gemeinsam mit dem Betriebsrat sollen sozialverträgliche Lösungen gefunden werden.
"Die Konsolidierung und Restrukturierung in Deutschland ist Teil des weltweiten Prozesses, die Kostenstruktur gerade in Europa im hart umkämpften IT-Outsourcing-Geschäft nachhaltig zu verbessern. Während sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weltweit langsam verbessern, bleibt die Nachfrage in Deutschland schwach", teilt EDS mit.
EDS ist nach eigenen Angaben der weltweit größte herstellerunabhängige IT-Dienstleister und erzielte 2002 einen Umsatz von knapp 19 Milliarden Euro. Bereits im Frühjahr hatte der Konzern angekündigt, seinen Mitarbeiterstamm von weltweit 137.000 Beschäftigten um zwei Prozent zu reduzieren. Deutschland sei mit 15 Prozent überdurchschnittlich stark betroffen, da hier die wirtschaftliche Lage besonders schlecht sei, sagte Hülsmann. (anw)