Lexmark erhöht Gewinn und senkt Prognose
Den größten Anteil am Umsatz hatte das Geschäft mit Tonerkartuschen und Nachfüllpatronen für Tintendrucker.
Lexmark meldet für das zweite Quartal einen Gewinnzuwachs um 14 Prozent und warnt zugleich vor einem Gewinnrückgang im dritten Quartal. Der Druckerhersteller hat das vergangene Quartal mit einem Nettogewinn in Höhe von 101,7 Millionen US-Dollar (77 US-Cent pro Aktie) abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Gewinn damit von 89,1 Millionen US-Dollar um gut 14 Prozent. Analysten hatten allerdings 78 US-Cent pro Aktie erwartet -- der Aktienkurs brach um 15 Prozent ein.
Der Umsatz lag erwartungsgemäß bei rund 1,12 Milliarden US-Dollar und verbesserte sich damit um rund 5,6 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2002. Den größten Anteil am Umsatz hatte das Geschäft mit Tonerkartuschen und Nachfüllpatronen für Tintendrucker. Immerhin 630 Millionen US-Dollar erzielte Lexmark damit.
Das Druckergeschäft soll nach Angaben von Lexmark in der zweiten Jahreshälfte wieder anziehen, angekurbelt durch eine Reihe neuer Produkte. Trotzdem werde das Gesamtergebnis aber schlechter ausfallen als im zweiten Quartal, weil die Margen aus dem Hardwareverkauf immer schmaler würden und die Kunden sich in Anbetracht der gesamtwirtschaftlichen Lage noch mit Investitionen zurückhielten. (ola)