I2 korrigiert Bilanzen

Der Business-Softwarehersteller hat seine Bilanzen der Jahre 1999 und 2000 korrigiert.

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Business-Softwarehersteller i2 Technologies hat seine Bilanzen der Jahre 1999 bis 2002 korrigiert. Der Umsatz des Unternehmens, das weiter von Ermittlern überprüft wird, reduziert sich für den Zeitraum um 360 Millionen US-Dollar. Der Nettoverlust steigert sich um 207 Millionen US-Dollar. i2 hatte Einnahmen durch Softwareentwicklungs-Verträge sofort verbucht. Die GAAP (Generally Accepted Accounting Principles) verlangen aber, dass die Einnahmen erst wirksam werden, wenn das Produkt fertig gestellt worden ist.

Die Ermittlungen in dem Unternehmen haben im Januar begonnen. Daraufhin konnte i2 die von der Securities and Exchange Commission (SEC) gesetzte Frist für die Jahresbilanz 2002 nicht einhalten. Der Handel mit i2-Aktien wurde im Mai vorübergehend eingestellt, mittlerweile werden sie wieder gehandelt und liegen momentan bei 1,23 US-Dollar. Die Bilanzkorrektur wirkt sich nicht auf das Barvermögen des Unternehmens aus.

In der Bilanz fĂĽr das erste Quartal, die das Unternehmen nun vorgelegt hat, weist i2 dank intensiver Kosteneinsparungen einen Nettogewinn von 41,3 Millionen US-Dollar auf. Im Vergleichsquartal des Vorjahres musste das Unternehmen 12,2 Millionen US-Dollar in roten Zahlen schreiben. Der Umsatz ging von 202,5 Millionen auf 157,9 Millionen US-Dollar zurĂĽck. FĂĽr das zweite Quartal erwartet das Unternehmen 114 Millionen bis 122 Millionen US-Dollar Umsatz. (anw)