Immer weniger Umsatz bei Handspring
Handspring sieht aber eine starke Position durch die kĂĽnftige Kombination aus eigenem Smartphone-Know-how und Palms Position bei PDAs.
Es ist eines der letzten Quartale, in denen der PDA- und Smartphone-Hersteller Handspring eine eigene Bilanz vorlegt: Die Firma, gegrĂĽndet von ehemaligen Palm-Mitarbeitern, wird von dem Konkurrenten ĂĽbernommen. Ăśber die Bilanzen, die Handspring nun vorlegte, dĂĽrften die neuen EigentĂĽmer nicht so recht erbaut sein, auch wenn Palm die Firma vor allem wegen ihres Smartphone-Know-hows ĂĽbernimmt: Der Umsatz brach ein. Immerhin war der Verlust etwas niedriger.
Der Umsatz fiel im Jahresvergleich um 70 Prozent auf 14,5 Millionen US-Dollar. Der Nettoverlust betrug 13 Millionen US-Dollar; im Vorjahresquartal waren es noch 15,4 Millionen US-Dollar.
Handspring-Chefin Donna Dubinsky bezeichnete das Quartal als "Wendepunkt" für das Unternehmen, mit zwei "strategischen Ankündigungen", der Übernahme durch Palm und der Smartphone-Serie Treo 600. Man habe nun einige Maßnahmen ergriffen, um die Lagerbestände zu reduzieren und die Ausgaben einzugrenzen -- damit will die Firma vor allem die Mittel garantieren, um die Einführung der neuen Treo-Serie im Herbst sicherzustellen.
Allerdings ist man sich bei Handspring selbst nicht sicher, wie schnell wie viele Geräte geliefert werden können: Durch die Herausforderungen bei der Herstellung eines komplizierten neuen Produkts könnten die Stückzahlen, die gebaut und ausgeliefert werden, stark variieren, hieß es. Bei einem aber ist sich Dubinsky sicher: Durch die Kombination aus Palms Position bei PDAs und Handsprings Smartphone-Serien sei man für eine führende Rolle auf dem Markt für mobile Computer und Kommunikation gut gerüstet.
Umsatz- und Gewinnentwicklung bei Handspring in US-Dollar
| Quartal | Umsatz | Gewinn/ Verlust |
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