Nvidia erweitert Grafikkarten-Familie für Workstations
Mit den Grafikkarten QuadroFX 3000 und QadroFX 3000G bietet Nvidia höhere Leistung bei programmierbaren Effekten sowie beim Antialiasing und unterstützt erstmalig PC-Cluster.
Mit den Grafikkarten QuadroFX 3000 und QadroFX 3000G bietet Nvidia höhere Leistung bei programmierbaren Effekten sowie beim Antialiasing und unterstützt erstmalig PC-Cluster. Die auf dem NV35-Chip basierenden Produkte heben sich von ihren Vorgängern duch ein Speicher-Interface mit 256 Bit und einen 256 MByte fassenden Speicher ab, was vor allem der Leistung bei Antialiasing zugute kommt. Dank der verbesserten Architektur des NV35-Chips liegt zudem die Leistung bei programmierbaren Effekten (Pixel-Shader) in Applikationen wie Maya um 30 bis 40 Prozent höher. Die Geometrieverarbeitung bleibt dagegen annähernd unverändert. Die Software-Ausstattung ermöglicht die Justage des Überlappungs- und Überblendbereiches beim Betrieb zweier Beamer an einer QuadroFX 3000 für den Aufbau einer großflächigen Projektion.
Das Modell QuadroFX 3000G verfügt zusätzlich über ein als Aufsteckplatine realisiertes Genlock- und Framelock-Interface, mit dem sich der Bild- und Buffer-Wechsel in PC-Clustern synchronisieren lässt. Die Treiber enthalten zudem eine Genlock-API, auf die gängige Clustering-Software (unter Linux und Windows) zugreifen kann. Durch Clustering lässt sich die Grafikleistung für den Aufbau von Powerwalls skalieren, um Arbeitsgruppen etwa bei Produkt-Design, VR-Anwendungen oder der Auswertung wissenschaftlicher Daten zu unterstützen.
IBM kündigt bereits die Intellistation MPro mit der QuadroFX 3000 an und HP will die Genlock-Ausführung in den Workstations xw6000 und xw8000 sowie in dem für den Herbst angekündigten, skalierbaren Visualisierungs-Technologie einsetzen. In Europa will PNY die QuadroFX 3000 bereits ab der nächsten Woche für etwa 2500 Euro ausliefern. Die Genlock-Ausführung soll ab Mitte August für rund 3000 Euro erhältlich sein. (Manfred Bertuch) / (jk)