Sendo einigt sich mit Orange
Der britische Smartphone-Hersteller Sendo hat seinen Patentrechtsstreit mit Orange beigelegt.
Der britische Smartphone-Hersteller Sendo hat seinen Patentrechtsstreit mit dem britisch-französischen Mobilfunkanbieter Orange beendet. Laut US-amerikanischen Medien will sich Sendo an den Verfahrenskosten der Gegenpartei beteiligen. Weitere Details der Abmachung seien vertraulich. Die nun erzielte Einigung könnte mit einer Lizenzvereinbarung zwischen Sendo und Texas Instruments zusammenhängen: Die Vereinbarung umfasst auch das umstrittene Patent.
Im Juni warf Sendo Orange vor, der Netzbetreiber vermarkte sein SPV genanntes und unter Microsofts Smartphone-Betriebsystem arbeitendes Mobiltelefon mit einer Platine, an der Sendo Patentrechte hält. Der Patentinhaber wollte vor Gericht eine einstweilige Verfügung gegen den Netzbetreiber erwirken und ihm so verbieten lassen, das SPV-Smartphone zu vertreiben. Ende vergangenen Jahres hatte Sendo den Software-Konzern Microsoft des Versuchs beschuldigt, interne Informationen und Expertenwissen abzuziehen, und klagt deshalb in den USA wegen Diebstahls von geistigem Eigentum. (anw)