Gewinn bei ARM bricht ein
Der britische Chip-Designer verdiente im zweiten Quartal erheblich weniger als im Vorjahresquartal. Auch der Umsatz sank.
Der britische Chip-Designer ARM hat im zweiten Quartal drastisch weniger verdient als im Vergleichsquartal vor einem Jahr. Erzielten die Briten im zweiten Quartal 2002 noch einen Nettogewinn in Höhe von 11,5 Millionen Pfund (16,2 Millionen Euro), kamen ein Jahr später nur noch 4,3 Millionen Pfund (6 Millionen Euro) heraus. In derselben Zeit sank auch der Umsatz, nämlich von 43,2 Millionen Pfund auf nunmehr 31,4 Millionen Pfund.
Auch ein Vergleich der beiden letzten Quartale verheiĂźt nichts Gutes: Zwar stieg der Umsatz leicht von 31,0 auf 31,4Â Millionen Pfund und der Vorsteuergewinn um acht Prozent auf 6,6Â Millionen Pfund. Aber der Nettogewinn stagnierte: Unter dem Strich verblieben in den beiden vergangenen Quartal jeweils rund 4,3Â Millionen Pfund.
Grund für das knappe Ergebnis seien Lagerüberbestände in Asien und der anhaltend schwache Dollar, heißt es bei ARM. In der US-Währung tätige man immerhin zwischen 90 und 95 Prozent des Gesamtumsatzes. Da sich an der gesamtwirtschaftlichen Lage in Zukunft kaum etwas ändern werde, schätze man, dass auch das dritte Quartal ähnlich schwach laufen werde. Für das vierte Quartal 2003 prognostizieren die ARM-Finanzchefs saisonbedingt noch schlechtere Zahlen. (ola)