Mehr Umsatz, weniger Gewinn bei STMicroelectronics

Der Chiphersteller konnte im abgelaufenen zweiten Quartal seinen Umsatz steigern, fĂĽr eine Gewinnsteigerung reichte das aber nicht.

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Chiphersteller STMicroelectronics (ST) konnte im abgelaufenen zweiten Quartal seinen Umsatz gegenĂĽber dem zweiten Quartal 2002 um 11,2 Prozent und gegenĂĽber dem Vorquartal um 5,2 Prozent auf 1,7 Milliarden US-Dollar steigern. Der Nettogewinn ging allerdings von 104,7 Millionen US-Dollar im Vorjahr auf 79,5 Millionen zurĂĽck. Im Vorquartal konnte ST 79 Millionen US-Dollar einstreichen.

Präsident und CEO Pasquale Pistorio führt den Gewinnschwund vor allem auf Währungseffekte zurück. So seien beispielsweise durch die Schwäche des US-Dollars gegenüber dem Euro manche Kosten wie die für Forschung und Entwicklung gestiegen, da diese zumeist in Euro fällig werden. Zudem habe das Unternehmen seine Investitionen angehoben.

"Wir stimmen mit manchen Marktbeobachtern überein, dass der Halbleiter-Markt in diesem Jahr um 8 bis 12 Prozent wachsen wird", meint Pistorio. Die Erholung der Weltwirtschaft verzögere sich. Unter diesen Bedingungen rechnet der CEO für das laufende dritte Quartal mit 1,70 Milliarden bis 1,78 Milliarden US-Dollar Umsatz, also 3 bis 8 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Zur Vorlage der nächsten Quartalszahlen im Oktober will ST Kosteneinsparungspläne vorlegen. Zunächst gelte es, die durch die SARS-Epidemie entstandenen Lagerbestände abzubauen. (anw)