Electronic Arts verhandelt mit AOL erfolgreich über Game-Channel
Der Spielehersteller hat die seit 1999 bestehende Partnerschaft mit AOL neu verhandelt und erhält zukünftig für den Beitrag zur Spieleplattform Pogo.com Geld vom Internet-Dienstleister.
Der Spielehersteller Electronic Arts (EA) hat die seit 1999 bestehende Partnerschaft mit AOL überarbeitet. EA versprach seinerzeit Netzspiele exklusiv für AOL-Kunden zu entwickeln. Im Gegenzug wollte AOL in seinem Game-Channel (heute: Pogo.com) nur noch EA-Spiele für Online-Game-Sessions anbieten. Dafür sollte der Spieleproduzent 81 Millionen US-Dollar an AOL zahlen. Nach Neuverhandlungen erhält AOL künftig keine Pauschalen mehr für Pogo.com, sondern muss EA entlohnen, um auf Bezahlinhalte und Spiele zugreifen zu dürfen. Diese Vereinbarung gilt nach Angaben von EA zunächst für zwei Jahre.
Außerdem hat EA die Zahlen für das vergangene Quartal vorgelegt. Der Umsatz belief sich auf 353 Millionen US-Dollar, 6 Prozent mehr als im Quartal davor. Besonders gut seien die Spiele NBA Street Vol.2, Def Jam Vendetta und The Sims Superstar Expansion Pack gelaufen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum resultierte daraus eine Gewinnsteigerung um 148 Prozent auf nunmehr 18 Millionen US-Dollar. Auch die verbesserte Bruttomarge habe zu der Gewinnsteigerung beigetragen, heißt es im Quartalsbericht.
Für das laufende Quartal, das am 30. September endet, prognostiziert EA einen Umsatz zwischen 470 und 510 Millionen US-Dollar. Bis zum Ende des Geschäftsjahres will der Spielehersteller insgesamt 2,8 bis 2,9 Milliarden US-Dollar umgesetzt haben. Jahr für Jahr erhofft sich die EA-Mannschaft eine Gewinnsteigerung von 50 bis 57 Prozent. (ola)