Qualcomm schreibt schwarze Zahlen

Der US-amerikanische Mobilfunkausrüster und Hersteller des Mail-Programms Eudora hebt seine Gewinnprognose für das Geschäftsjahr an; von Eudora gibt es neue Beta-Versionen mit Spam-Filter.

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Der US-amerikanische Mobilfunkausrüster Qualcomm setzte im dritten Quartal seines Geschäftsjahres 922 Millionen US-Dollar um und damit 20 Prozent mehr gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Unterm Strich sprang dementsprechend ein Nettogewinn von 192 Millionen US-Dollar oder 0,23 US-Dollar je Aktie heraus, während das Unternehmen vor einem Jahr 14 Millionen US-Dollar oder 0,02 US-Doller je Aktie in roten Zahlen schreiben musste.

Der Gewinn je Aktie vor Investitionen betrug 0,33 US-Dollar je Aktie und lag damit etwa 1 bis 2 Cent über den Erwartungen der Analysten. Im laufenden vierten Quartal soll ein Umsatzwachstum von 2 bis 6 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2002 herausspringen, als Qualcomm 839,7 Millionen US-Dollar umsetzen konnte. Vor Investitionen erwartet das Unternehmen im gesamten Geschäftsjahr einen Gewinn je Aktie von 1,40 bis 1,42 US-Dollar je Aktie; zuvor war es von 1,38 bis 1,41 Dollar ausgegangen.

Das Unternehmen, das seine Geschäfte vor allem mit der CDMA-Technik für Mobilfunk macht, dürfte europäischen Anwendern eher als Hersteller des Mail-Programms Eudora bekannt geworden sein. Von der Software hat Qualcom vor wenigen Tagen erst neue Beta-Releases der Version 6 für Windows, Mac OS 9.x und Mac OS X herausgebracht; sie bieten unter anderem nun einen Spam-Filter. (anw)