CA und Iomega vertreiben gemeinsame Backup-Lösung
Der Softwarehersteller und der Massenspeicherexperte bringen ihre Produkte zusammen; Computer Associates ist derweil wieder in der Gewinnzone angelangt.
Der Softwarehersteller Computer Associates (CA) hat sich mit dem Massenspeicherspezialisten Iomega zusammengetan, um über OEMs die Datensicherungslösung Iomega NAS Backup an den Kunden zu bringen. Iomega NAS Backup besteht aus einem unter Windows laufenden Iomega NAS-Server mit einer Speicherkapazität von knapp 1,3 Terabyte und der Backup-Software BrightStor ARCserve Backup sowie dem Virenschutzprogramm eTrust Antivirus.
Iomega-Chef Werner Heid freut sich über den neuen Partner: "Die Kunden wünschen sich einfach zu installierende, einfach zu wartende, erschwingliche Lösungen zur Datenverwaltung. Mit Iomega NAS Backup richten wir uns an das untere und mittlere Marktsegment für Network Attached Storage (NAS)." In Zusammenwirkung mit der CA-Software hofft Heid auf eine "noch nie dagewesene" Datenverwaltungslösung. Iomega NAS Backup soll ab August weltweit verfügbar sein -- vorher wollen die Partner noch keine Preise nennen.
Außerdem hat Computer Associates die Zahlen für das abgelaufene erste Quartal vorgestellt. Der Softwarehersteller mit Hauptsitz im US-Bundesstaat New York schreibt nach den derben Verlusten im Vorjahr wieder schwarze Zahlen. Zehn Millionen US-Dollar stehen für das abgelaufene Quartal auf der Haben-Seite (ein Gewinn von zwei US-Cent pro Aktie) -- nach Verlusten in Höhe von 65 Millionen US-Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz in Höhe von 813 Millionen US-Dollar, sechsProzent mehr als im Quartal davor, übertraf nach Angaben von EDS die Analystenschätzungen. Im Gegensatz zu den Europäern konnten die US-Amerikaner von dem schwachen Dollar profitieren.
Für das laufende Quartal erwarten die CA-Manager Umsätze in Höhe von 805 bis 825 Millionen US-Dollar. Der Gewinn soll sich irgendwo zwischen ein und drei Cent pro Aktie einpendeln. Für den Rest des Geschäftsjahres, das am 31. März 2004 endet, sollen sich die Umsätze auf 3,275 bis 3,425 Milliarden US-Dollar summieren, der Gewinn sich zwischen sieben und 12 US-Cent je Aktie bewegen. Damit erhöhten die Verantwortlichen die bisherigen Gewinnprognosen. (ola)