Sybase ist vorsichtig optimistisch

Das Geschäft beim Datenbankhersteller konnte noch nicht wieder richtig aufleben. Doch Sybase-Chef John Chen blickt recht frohen Mutes in die Zukunft.

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Von
  • Oliver Lau

Das Geschäft bei Sybase läuft zurzeit etwas träge. Am gestrigen Mittwoch meldete der Datenbankhersteller für das abgelaufene Quartal schwächeren Umsatz und Gewinn, konnte aber trotzdem die Erwartung der Analysten erfüllen. Die hatten unter anderem vorausgesagt, dass die Erlöse aus dem Geschäft mit Data Warehousing-Produkten und aus Dienstleistungen zulegen werden.

Der Nettogewinn aus dem vergangenen Quartal liegt bei 14,6 Millionen US-Dollar (15 Cent pro Aktie). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch 20,2 Millionen US-Dollar. Der Umsatz lag mit 192 Millionen US-Dollar ebenfalls etwas niedriger als im Vorjahreszeitraum in Höhe von 205 Millionen US-Dollar. Analysten hatten 186 Millionen US-Dollar erwartet.

Besonders das Data-Warehousing-Geschäft bei Sybase lief zufrieden stellend und minderte den im Lizenzverkauf eingetretenen Umsatzeinbruch von 77,5 Millionen auf 63,9 Millionen US-Dollar. Die Services konnten dafür marginal zulegen: Sybase hatte im vergangenen Quartal Dienstleistungen im Gegenwert von 128,1 Millionen US-Dollar erbracht, im Jahr zuvor waren es 127,8 Millionen US-Dollar.

Sybase-Chef John Chen fühlt sich durch das Ergebnis ermutigt: "Eine Reihe von Kunden investiert in neue IT-Projekte und bezieht dabei Sybase mit ein. Wir können optimistisch sein." Besonders von dem Geschäft mit mobilen und drahtlosen Systemen erhoffte sich Chen bei der Vorstellung der Quartalszahlen einige Stärke. (ola)