Glasfasernetz-Betreiber Crisscross wieder vor Verkauf

Die ehemalige Europa-Tochter von Dynegy verfügt über ein 8.600 Kilometer langes Glasfasernetz in Westeuropa, dass 32 Städte in 12 Staaten erreicht. In Frankfurt, Paris, Madrid, Amsterdam und London sind zudem Metroringe gelegt worden.

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Von
  • Jürgen Kuri

Crisscross Communications, vormals Dynegy Global Communications Europe, steht erneut zum Verkauf. Crisscross verfügt über ein 8.600 Kilometer langes Glasfasernetz in Westeuropa, das 32 Städte in 12 Staaten erreicht. In Frankfurt, Paris, Madrid, Amsterdam und London sind zudem Metroringe gelegt worden. Erst Ende Januar hatte das auf in Bedrängnis geratene Firmen spezialisierte Investmentunternehmen Klesch das Netz erworben. Der damalige Eigentümer, der hoch verschuldete Energiekonzern Dynegy, muss sich auf sein Kerngeschäft zurückziehen.

Crisscross bringt neben 36 europäischen POPs zwei Anbindungen nach New York mit. Der Wert der Investitionen wird in den Anzeigen der mit dem Verkauf beauftragten Makler mit über 170 Millionen US-Dollar angegeben. Die Zentrale in London verwaltet außerdem das Glasfasernetz des Partners CECom in Ungarn, Polen, Tschechien, Rumänien und der Slowakei. Dynegy hatte 2001 das damals als iaxis firmierende Netz übernommen. Vor einem halben Jahr wurde es zur Schuldentilgung wieder verkauft. Klesch ist in Deutschland vor allem als (Erst)Käufer des hessischen TV-Kabelnetzes der Telekom bekannt geworden. (jk)