Ermittlungen wegen Tarifbetrug bei MCI
Laut der New York Times ermitteln US-Staatsanwälte gegen den 2002 pleite gegangenen Telekommunikationsdienstleister MCI.
US-Staatsanwälte ermitteln nach einem Bericht der "New York Times" gegen den angeschlagenen US-Telefonkonzern MCI. Das bis April als WorldCom bekannte Unternehmen soll lokalen Telekommunikations-Dienstleistern jahrelang Zugangsgebühren vorenthalten haben. WorldCom hatte im Juli 2002 einen Insolvenzantrag gestellt. Es handelte sich um die größte Firmenpleite in der amerikanischen Geschichte.
Der Betrug belaufe sich möglicherweise auf einige Hundert Millionen Dollar, meldet die "New York Times" am Sonntag unter Berufung auf mit den Untersuchungen vertraute Quellen [ Artikel ]. Die Ermittlungen stützen sich der Zeitung zufolge auf interne Dokumente und Informationen ehemaliger MCI-Mitarbeiter sowie drei anderer Telekom-Konzerne. (dpa) / (ghi)