UMTS-Start bei Vodafone bleibt unklar

Bei dem Mobilfunkbetreiber wird ein breiter kommerzieller UMTS-Start in diesem Jahr immer unwahrscheinlicher.

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  • dpa

Bei Vodafone D2 wird ein breiter kommerzieller UMTS-Start für Konsumenten in diesem Jahr immer unwahrscheinlicher. "Wir wollen alles vermeiden, was zu Enttäuschungen bei den Kunden führt", sagte der Mobilfunkchef Jürgen von Kuczkowski heute in Düsseldorf. Gleichwohl werde das Unternehmen die Auflagen voll erfüllen und bis zum Jahresende mindestens 25 Prozent UMTS-Netzabdeckung erreichen. Einen möglichen Starttermin wollte Kuczkowski nicht nennen.

In den vergangenen Jahren hatten die Anbieter ihre ursprünglichen UMTS-Pläne mehrfach revidiert. Einige Betreiber wollten bereits im Herbst vergangenen Jahres starten. Inzwischen will sich keiner der vier verbliebenen Mobilfunkunternehmen (T-Mobile, Vodafone D2, E- Plus, O2) auf einen Zeitpunkt festlegen. "Wir starten, wenn wir ein hochwertiges Produkt haben", sagte Kuczkowski. Bereits im Mai hatte er gesagt, dass UMTS für Vodafones Geschäfte im laufenden Jahr keine Rolle spiele.

Als wesentlicher Engpass gilt vor allem die Verfügbarkeit einer ausreichenden Zahl von UMTS-Handys. "Mit fehlender Endgeräte-Auswahl und mit Kinderkranheiten zu starten, halten wir für fatal", betonte Kuczkowski. Auch ein Zeitpunkt für einen Test mit einem ausgewählten Kundenkreis (friendly user) liege noch nicht fest. (dpa) / (anw)