Drillisch will Victorvox übernehmen
Durch die mehrheitliche Übernahme hofft der Kölner Telekommunikationsanbieter weiter in der Rangliste der Mobilfunkservice-Anbieter aufzurücken.
Der Telecom-Anbieter Drillisch hat sich zur Übernahme von 71,9 Prozent der Anteile am Mobilfunk-Anbieter Victorvox entschlossen; mit den Altgesellschaftern habe es eine grundsätzliche Vereinbarung gegeben. Über den Kaufpreis gaben die Firmen nichts bekannt.
Sollte die im Laufe der nächsten Monate stattfindende Beteiligungsprüfung (so genannte Due Diligence) nicht erfolgreich sein, behält sich Drillisch einen Stopp der Transaktion vor. Des Weiteren verfügen zwei der verbleibenden Victorvox-Aktionäre über ein Vorkaufsrecht, an dem die Übernahme scheitern könnte, heißt es in der Mitteilung von Drillisch.
Drillisch-Vorstandssprecher Marc Bruchseifer freut sich aber jetzt schon über den Zukauf: "Nach der Akquisition wird die Drillisch AG mit rund 1,4 Millionen Mobilfunk-Kunden unter den deutschen Service-Providern einen Marktanteil von circa neun Prozent erreichen. Damit rücken wir sehr nah an die Nummer 3 des Service-Provider-Marktes in Deutschland heran." Bruchseifer erwartet "vielfältige" Synergieeffekte durch die Übernahme, etwa eine Verstärkung des Vertriebs, um den Kunden "in Zukunft noch attraktivere Angebote unterbreiten" zu können. (ola)