Telefonica kehrt in die schwarzen Zahlen zurĂĽck

Dank Handy-Boom und florierendem Auslandsgeschäft konnte sich der defizitäre Telecom-Konzern aus den tiefroten Zahlen retten.

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Von
  • Oliver Lau

Der spanische Telekommunikationskonzern Telefonica hat in der ersten Jahreshälfte den Gewinn drastisch steigern können. Grund dafür seien der Boom im Mobilfunkgeschäft und die Expansion ins Ausland gewesen. Ob sich durch die jüngste Entwicklung etwas an der unerfreulichen Ankündigung von Ende Juni ändert, man wolle die Belegschaft in Spanien um ein Drittel reduzieren, bleibt zunächst der Spekulation überlassen.

Trotz rückläufigen Umsatzes um 7,3 Prozent auf 13,56 Milliarden Euro konnte der Konzern einen Gewinn in Höhe von 1,43 Milliarden Euro verbuchen. Analysten hatten lediglich einen Nettogewinn vonn 1,23 Milliarden Euro bei einem Umsatz von 13,41 Milliarden Euro erwartet. Im Jahr davor fiel noch wegen der durch Abschreibungen auf UMTS-Investitionen bedingten Sondereffekte ein Verlust in Höhe von knapp 5,6 Milliarden Euro an. Ohne die Sonderabschreibungen hätte Telefonica 2002 aber einen Gewinn von 1,9 Milliarden Euro erzielt, verlautete es zur Vorstellung der Zahlen aus dem Unternehmen seinerzeit. (ola)