Sharp stemmt sich mit guten Zahlen gegen die Konjunktur
Der Elektronikkonzern hat im vergangenen Quartal mehr umgesetzt und verdient.
Der Elektronikkonzern Sharp hat im vergangenen Quartal mehr umgesetzt und verdient. Grund für die guten Zahlen ist nach Angaben von Sharp das "einzigartige" Produktportfolio, bestehend aus Fernsehern mit Flachbildschirmen, Handys mit eingebauter Kamera und anderen Elektro-Geräten für den Heimgebrauch. Gut gelaufen sei auch das Geschäft mit elektronischen Bauteilen, etwa mit LC-Displays sowie CCD- und CMOS-Bildsensoren. Damit habe Sharp sich gut gegen die negativen Auswirkungen der Lungenseuche SARS, die anhaltende Deflation in Japan und die allgemein lahmende Weltwirtschaft behaupten können.
Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um knapp 7,2 Prozent von umgerechnet 3,49 Milliarden auf 3,74 Milliarden Euro. Der Vorsteuergewinn erhöhte sich im Betrachtungszeitraum um gut 12 Prozent von umgerechnet 153 Millionen auf 187 Millionen Euro. Daraus resultierte ein Nettogewinn in Höhe von umgerechnet 9 Euro-Cent (12,74 Yen) pro Aktie. Im Vorjahresquartal war es noch ein Cent pro Aktie weniger (11,03 Yen).
Für das laufende Geschäftsjahr erwarten die Sharp-Manager einen Umsatz in Höhe von umgerechnet 15,7 Milliarden Euro, 7,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Den Nettogewinn will Sharp in diesem Jahr um 53,4 Prozent auf 365 Millionen Euro (34 Euro-Cent pro Aktie) steigern. Damit halten die Manager an ihren Prognosen aus dem Vorquartal fest. (ola)